Montag, 10 Oktober 2016 15:00

Katastrophenschutzübung Olymp 2016

(feh) Bereits zum zehnten Mal fand am Samstag, den 08.10.2016, die Katastrophenschutzübung „Olymp“ im Bereich des Osthafens statt. In mehreren Szenarien übten die Frankfurter Hilfsorganisationen dabei für den Ernstfall.

Beteiligt waren neben Kräften der Freiwilligen Feuerwehr sowie Führungsdiensten der Berufsfeuerwehr auch das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter Unfallhilfe, die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft und das Technische Hilfswerk. Organisiert wurde die Übung, wie auch in den Vorjahren, federführend vom Malteser Hilfsdienst in Zusammenarbeit mit der Unteren Katastrophenschutzbehörde der Stadt Frankfurt am Main. Insgesamt nahmen rund 360 haupt- und ehrenamtliche Kräfte an der Übung teil.

Am Vormittag wurden von den Einheiten verschiedene Einsatzlagen abgearbeitet. Neben Rettungsdiensteinsätzen bei medizinischen Notfällen waren auch Wohnungsbrände und mehrere technische Hilfeleistungen zu meistern. Die Koordination übernahm hierbei ein Einsatzleitwagen vom Malteser Hilfsdienst.

Die Kollision eines Fahrgast- und eines Tankmotorschiffs bildete am Nachmittag das gemeinsame Abschlussszenario. Es wurde angenommen, dass bei dem Zusammenstoß der beiden Wasserfahrzeuge rund 50 Passagiere verletzt wurden. Außerdem kam es auf dem Tankschiff zu einer Explosion und einem Folgebrand.

Die Verletzten wurden noch auf dem Passagierschiff erstversorgt und anschließend mit Booten von DLRG, THW und Feuerwehr an Land gebracht. Mit zahlreichen Rettungsfahrzeugen erfolgte danach der Transport in ein fiktives Krankenhaus. Zur Brandbekämpfung auf dem Tankschiff kamen neben den Löschzügen des Katastrophenschutzes auch das Feuerlöschboot der Berufsfeuerwehr und das THW zum Einsatz. Unterstützt wurde der Einsatzleiter, der ebenfalls von der Berufsfeuerwehr gestellt wurde, bei der Abarbeitung durch die Informations- und Kommunikationsgruppe der Feuerwehr Frankfurt.

Neben dem Direktor der Branddirektion, Herr Prof. Ries, überzeugten sich auch Herr Stadtrat Frank sowie Verantwortliche der beteiligten Hilfsorganisationen vor Ort von der Leistungsfähigkeit der Katastrophenschutz-Einheiten. Herr Stadtrat Frank und Prof. Ries lobten die souveräne Bewältigung der anspruchsvollen Übungsszenarien sowie die gute organisationsübergreifende Zusammenarbeit und bedankten sich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement.

 

Fotos: Bildstelle Feuerwehr Frankfurt

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