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Gut vorbereitet sein ist alles: Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main, Branddirektion, Hilfsorganisationen, varisano Klinikum Frankfurt Höchst und Werkfeuerwehr Infraserv Höchst trainierten gemeinsam einen Massenanfall von Verletzten

Viel Blaulicht am Samstag, 9. September,  in Frankfurt Höchst. Grund war eine gemeinsame Notfallübung für ein s.g. Großschadensereignis mit einem Massenanfall von Verletzten, kurz: MANV. Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main, die  Feuerwehr der Stadt, die Frankfurter Hilfsorganisationen, das varisano Klinikum Frankfurt Höchst und die Werkfeuerwehr des Industrieparks Höchst trainierten gemeinsam einen Massenanfall von Verletzten (kurz: MANV) – und zwar über die gesamte Rettungskette hinweg. Hauptziel war die Überprüfung und gleichzeitige Übung der Schnittstellen aller beteiligten Organisationen. 


Als auf lokaler Ebene zuständige Katastrophenschutzbehörde hat die Feuerwehr Frankfurt die wichtigsten Informationen zum bundesweiten Warntag am kommenden Donnerstag, 14.09.2023 für Frankfurterinnen und Frankfurter zusammengestellt.

Bundesweiter Warntag - was ist das und was genau passiert in Frankfurt?

Am bundesweiten Warntag wird die technische Infrastruktur der Bevölkerungswarnung in ganz Deutschland mit einer Probewarnung getestet. Zentral vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird um 11 Uhr eine entsprechende Warnmeldung an alle sogenannten Warnmultiplikatoren geschickt, die an das nationale Warnsystem (MoWaS) angebunden sind. Deshalb sollten auch in Frankfurt die Sender des Hessischen Rundfunks die Probewarnung weitergeben, die WarnApps auslösen und die in der Stadt angeschlossenen Ströer-Displays die Testwarnung spiegeln. Es sollten am Warntag also auch sämtliche modernen Mobiltelefone Alarm geben. Von der Zentralen Leitstelle der Feuerwehr Frankfurt aus werden am Warntag außerdem die Sirenen der Industrieparks Fechenheim und Höchst ausgelöst. 45 Minuten später soll es überall Entwarnung geben. 


Etwa alle 24 Sekunden rückt die Feuerwehr zu einem Einsatz aus. Alle 12 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs, weltweit alle 27 Sekunden. So auch Feuerwehrkamerad Marcel. Seit 15 Jahren ist er in der FFW in seiner Heimat Hüffelsheim. Seit 2015 betreut er die Jugendfeuerwehr. Seit zwei Jahren ist er Brandmeister und Rettungssanitäter der Feuerwehr Frankfurt und hat sich damit seinen Kindheitstraum, Feuerwehrmann zu werden, erfüllt. Doch vor wenigen Wochen kam die Schockdiagnose – Blutkrebs. Nun ist der Lebensretter selbst auf Hilfe angewiesen. Für ihn ist eine Stammzellspende die einzige Überlebenschance. Grund genug für die Feuerwehr Frankfurt am Main, eine nie da gewesene Registrierungsaktion in allen Feuerwehrhäusern zu initiieren. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich als potenzielle:r Spender:in registrieren. Jede:r Einzelne könnte der genetische Zwilling für Marcel und andere Betroffene weltweit sein. Leben retten liegt uns im Blut. Ihr könnt das auch. Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein.

Werde Stammzellenspender:in  - Registriert euch am 9.7. an einer unserer Feuerwachen der Berufsfeuerwehr oder den Feuerwehrhäusern der Freiwilligen Feuerwehren. 

Wer sich weiterhin registrieren möchte, findet hier die entsprechenden Informationen: www.dkms.de/feuerwehrffm 

Registrierungsaktion für Marcel - Flugblatt


Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat bei einem Besuch des Katastrophenschutzzentrums der Feuerwehr Frankfurt die große Bedeutung eines gut ausgestatteten Rettungsdienstes herausgestellt. Außerdem bedankte er sich bei den ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr vorbildliches Engagement. „Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal, bei den Tests und Impfungen während der Pandemie und bei der Erstversorgung von Geflüchteten aus der Ukraine: In vielen dieser Krisen haben die Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung geleistet. Mit Ihrem Einsatz machen Sie alle – ob im Haupt- oder im Ehrenamt – unser Land jeden Tag zu einem besseren Ort“, sagte der Regierungschef am Samstag in Frankfurt vor Vertreterinnen und Vertretern der Stadtbrandinspektion, der Wehrführung und der Hilfsorganisationen von Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Freiwilliger Feuerwehr, Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) und dem Technischen Hilfswerk (THW).


„Das Schöne an dem Beruf der Feuerwehrfrau ist, dass das Ergebnis des eigenen Tuns unmittelbar vor Augen steht“ (Katrin Arnold, Feuerwehr Frankfurt am Main)

Der Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag für Schülerinnen ab der 5. bis zur 13. Klasse zur Berufs- und Studienorientierung. Seit 2001 wird der Girls´Day jährlich in Deutschland organisiert. Ziel ist es Mädchen Berufe und Studienfächer bekannt zu machen, bei denen sich berufliche Perspektiven frei von Geschlechterklischees eröffnen und für diese zu begeistern. Dabei sollen weibliche Vorbilder insbesondere in Führungspositionen vorgestellt und ein praktischer Einblick in die zumeist technischen und naturwissenschaftlichen Berufe ermöglicht werden.


Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserem Kollegen und Freund

Hauptbrandmeister

Bernd "Bodo" Mattern,

der am 27. April 2023 nach schwerer Krankheit im Alter von nur 56 Jahren verstorben ist.

Wir trauern mit seiner Familie und werden Bernd stets in guter Erinnerung behalten.

Die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Frankfurt am Main

 


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